Kemmler Firmengelände in Tübingen um 1910

Firmengeschichte mit Tradition und Innovation und Geschichte der industriell gefertigten Bauelemente aus Stahlblech

1858

Beginn der Verwendung industriell gefertigter Bauelemente aus Stahlblech in England. Die ersten auf Maschinen hergestellten Bauelemente aus Stahl sind Wellprofiltafeln.

1884

erwarb der aus Gomaringen-Hinterweiler stammende Michael Pflumm die Pulvermühle in Dußlingen und nutzte die vom Vorbesitzer übernommenen Anlagen als Mahlmühle für Getreide sowie zur Herstellung von Romanzement und Schiefersteinen. Zwei Jahre später gründete er die Firma M. Pflumm in Dußlingen - einem idylischen Ort im Steinlachtal, dem Vorland der Schwäbischen Alb und südlich der Universitätstadt Tübingen. Nach der Heirat mit Pflumm´s Tochter Margarethe im Jahr 1901 trat der Kaufmann Johannes Kemmler in die Firma seines Schwiegervaters ein. Im Zuge der Verbreitung des Portlandzements nahm Pflumm die Produktion von Zementwaren v. a. von Röhren auf und baute die Pulvermühle binnen weniger Jahre zur Zementwarenfabrik aus.

1906

kaufte Pflumm ein Industriegelände mit Gleisanschluss in der Reutlinger Straße in Tübingen und errichtete dort eine Zementwarenfabrik.

1908

gründeten Michael Pflumm und Johannes Kemmler unter der gemeinschaftlichen Firma Pflumm & Kemmler, Tübingen eine Zementwarenfabrik und Baumaterialienhandlung.

1910

schied Michael Pflumm aus der Firma aus und Johannes Kemmler übernahm den Betrieb, die nach Aufgabe des Dußlinger Standortes fortan nur noch in Tübingen tätig war.

1930

mit dem Beginn der Fließbandfertigung in der Automobilindustrie und zunehmenden Bedarf an Stahlband, denkt man auch im Industriebau über weitere Einsatzmöglichkeiten des Stahlbandes nach.

1939

fortan manövrierte Dr. Hans Kemmler den Betrieb durch den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit. Er dirigierte den Wiederaufbau des ausgebombten Betriebes.

1946

beginnt der Einsatz von Stahltrapezprofilen auf dem deutschen Markt. Die ersten Profile werden zunächst von amerikanischen Lieferanten auf den Markt gebracht. In den Folgejahren gab es Anstrengungen von deutschen Unternehmen, entsprechende Profile auf Kantbänken herzustellen.

1956

zum eigentlichen Baustoffhandel, spezialisierte sich Kemmler auf den Vertrieb von „Eternit-Produkten“ und erlangte dadurch eine eindeutige Marktführerschaft. Aus dieser Spezialisierung heraus entsteht die „Ausführungsabteilung“ Dach und Wand, welche im Baustoffgeschäft integriert war.

1957

nachdem Peter Kemmler in vierter Generation die Nachfolge antrat, begann die Phase des zügigen Wachstums auf über 1.000 Mitarbeiter an 16 Standorten.

1960

folgte die Einführung des kontinuierlichen Rollformverfahren für Stahltrapezbleche. Seither stand der massenhaften Herstellung von Stahltrapzprofilen für den Einsatz in Dach- und Wandkonstruktionen nichts mehr im Wege. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt war die „Ausführungsabteilung“ Dach und Wand mit diesen Materialien vertraut, was bis zum heutigen Tage beibehalten wurde.

1961

Ausführung Fassadenbekleidungen mit Eternit – Arbeiten nur mit Subunternehmern.

1970

Da umfangreiche Aufträge für Fassadenbekleidungen mit Eternit – Gründung einer Montageabteilung mit eigenen Monteuren – bis zu 50 Personen.

1980

Rückgang Fassadenbekleidungen mit Eternit - Trend auf biologische Bauweise. Umstieg auf sich bereits in den 70er Jahren anzeigende Nachfrage im Industriebau auf Bekleidungen von Dächern und Wänden mit verzinkten Trapezblechen sowie Ausdehnung auf schlüsselfertigen Bau von hauptsächlich Tennishallen.

in den 90er

 

Erweiterung des Produktangebotes der kompletten Gebäudehülle mit der Konstruktion, den Tragschalenprofilen, der Dachabdichtung samt Oberlichter, Entwässerung bis zur Begrünung und den Fassaden einschließlich der Verglasungen, Toren, Türen usw. → Das Komplettprogramm für das Gebäude.

1987

Seit Anfang 1987 Trennung Bereiche Lieferung und Ausführung aufgrund rückläufigen Bedarfsmengen an Eternit.

2002

seit diesem Jahr führt Dr. Marc Kemmler die Tradition seiner Familie fort.

2007

zum 1. Januar 2007 wird aus der ehemaligen Abteilung Dach und Wand die Firma „Kemmler Industriebau GmbH“ gegründet.

Heute

verwirklichen wir Gebäudehüllen für Industrieanlagen durch innovatives Denken, kurze Wege, flache Hierarchien, dazu Beweglichkeit, Kundenorientierung, Unabhängigkeit.

Kemmler Industriebau verbindet schwäbischen Erfindergeist mit internationalem Anspruch, ästhetische Qualität mit effizienter Konstruktion.

Konsequente Kundenorientierung, perfekter Service und ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein sind unsere Leitlinien. Das rasante Wachstum unseres Unternehmens basiert auch auf der konsequenten Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.

 


Kemmler Industriebau verbindet diese Qualitäten mit den Möglichkeiten einer großen Unternehmensgruppe. Als Kunde profitieren Sie davon.

Aktuell

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